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Vertiefende Seminare zu „Just-in-Time-Teaching“ und „Peer Instruction“

Auf die mehrfache Anfrage hin, ob zu Just-in-Time-Teaching denn auch ein Aufbauseminar angeboten wird, findet sich im Wintersemester-Programm des DiZ die  eindeutige Antwort: Unter dem etwas sperrigen Titel "Abstimmen von Lernzielen, Prüfungsinhalten und Lehrveranstaltungsgeschehen - just in time" findet sich ein Workshop mit Prof. Dr. Peter Riegler (Ostfalia HS Wolfenbüttel) und Prof. Dr. Birgit Rösel (OTH Regensburg). Er ist gedacht für Lehrende, die gerne mit JiTT arbeiten, und die Methode noch perfektionieren möchten. Hier lernen Sie, wie Sie die Arbeit mit JiTT so auf die Lernziele abstimmen, dass sich die Studierenden fast automatisch daran orientieren, und damit bessere Lernergebnisse erreichen. Das "Zauberwort" heißt hier "Constructive Alignment", es bezeichnet die Abstimmung von Lernzielen, Lehrmethode und schliesslich Prüfungsinhalt in Lehrveranstaltungen. Zur Kursanmeldung geht es hier.

Auch Peer Instruction (PI) wird von vielen Lehrenden bereits genutzt. Allerdings ergeben sich immer wieder Fragen zum „erfolgreichen“ Einsatz. Denn die Durchführung der Methode ist doch nicht ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Prof. Dr. Christian Kautz (TU Hamburg)  und Dr. Cynthia Heiner (FU Berlin) bieten einen Workshop an, in dem sie mögliche Fallstricke beleuchten und Ihnen Tipps und Hinweise aus ihrem Erfahrungsschatz mitgeben. Sie gehen dabei auch auf die Identifizierung und Überwindung von typischen Fehlvorstellungen von Studierenden ein. Zur Kursanmeldung geht es hier.

"Runder Tisch Ingenieurwissenschaften" der HRK tagt am DiZ

Das "Projekt nexus" der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat mit dem Qualitätspakt Lehre verschiedene "Runde Tische" mit Expertinnen und Experten zu Brennpunktthemen in der Lehre an Universitäten und Hochschulen eingerichtet. So gibt es auch einen "Runden Tisch Ingenieurwissenschaften", der sich aus Lehrenden in den Ingenieurfächern zusammensetzt, und der Empfehlungen sowohl zur Gestaltung der curricularen Lehre wie auch zu extracurricularen (die Lehre begleitenden) Maßnahmen in den Ingenieurwissenschaften formuliert hat. Dieses Expertengremium trifft sich am 24. und 25. Oktober am DiZ in Ingolstadt, um seine Arbeit fortzusetzen. Der zweite Tag des Treffens ist öffentlich, dazu werden Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zum Erfahrungsaustausch eingeladen und können ihre Wege zu besseren Studienergebnissen für Studierende präsentieren.

Details und weitere Informationen zur aktiven Teilnahme, erhalten Sie in dieser PDF-Datei (424 KB).

Programm für WS 2018/19 online!

Wir freuen uns sehr, dass wir das Programm für das kommende Wintersemester zur Buchung freischalten konnten!

Sie finden ab Semesterbeginn an neuen Themen z. B. "Lernwerkstatt „Digitale Technologien“ – Train the Trainer",  "Weniger Stress mit dem Stress", "Bewegen und Befähigen beim Sprachenlernen", "BYOD: Studierende mit ihren mobilen Endgeräten aktivieren", "Die Fiktion und die Didaktik", E-Learning – ein Hands-on-Seminar", aber auch Bewährtes.

Wir danken allen Didaktikmentorinnen und -mentoren für die fruchtbare Zusammenarbeit bei Planung und Auswahl, sowie einigen Kolleginnen und Kollegen für Ihre Vorschläge, und wünschen Ihnen und uns, dass wir Ihre Wünsche gut getroffen haben.

→ Zu den Terminen

 

Forum der Lehre: Tagungsbände und mehr

Vom Forum der Lehre am 16. April an der TH Ingolstadt sind noch einige Tagungsbände übrig geblieben. Gerne können Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch am DiZ noch einen mitnehmen (kostenlos und so lange der Vorrat reicht).

Einen Kurzbericht können Sie hier nachlesen: Forum der Lehre 2018. Dort finden Sie darüber hinaus auch noch einen Link zu den Unterlagen von Herrn Prof. Handkes Keynote sowie einen Link zum Download des Tagungsband.

 

 

400-mal zertifizierte Lehrqualität

„Wer das 'Zertifikat Hochschullehre Bayern' erwirbt, erhält eine passgenaue und fundierte Didaktik-Ausbildung am Puls der Zeit. Ich freue mich, dass jährlich mehr als 40 Dozentinnen und Dozenten an diesem Programm teilnehmen und sich mit viel Engagement in der IMG 3462Wissensvermittlung, der Beratung von Studierenden und in allgemeinen Fragen der Hochschullehre ausbilden lassen“, erklärte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler am 22. Januar 2018 bei der Übergabe des 400. Zertifikats an Felicitas Loepp, eine junge Wissenschaftlerin an der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule München.

Für die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften spielt die hohe Qualität der Lehre eine zentrale Rolle. Alle neu berufenen ProfessorInnen werden deshalb didaktisch geschult, viele bilden sich auch danach regelmäßig weiter. Die ersten fünf Zertifikate wurden im Mai 2008 verliehen. Mehr als die Hälfte der ZertifikatsträgerInnen an den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind hauptamtliche Professorinnen und Professoren.

„Mit dem Angebot, das Zertifikat Hochschullehre Bayern zu erwerben, leistet das Zentrum für Hochschuldidaktik einen wertvollen Beitrag zur Sicherung und Verbesserung der Qualität der Lehre im Freistaat“, betonte der Staatssekretär. Das Programm ist Teil eines breiten Angebots, beginnend mit Einführungskursen für neuberufene Hochschuldozenten über Weiterbildungskurse zur Hochschuldidaktik  bis hin zum "Zertifikat Hochschullehre Profistufe". Insgesamt besuchen im Jahr etwa 1.600 Teilnehmende die rund 150 DiZ-Veranstaltungen für gute Lehre an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Großveranstaltungen wie das Forum der Lehre und das deutschlandweit bekannte MINT-Symposium komplettieren das Programm.

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