Struktur

Das DiZ – Zentrum für Hochschuldidaktik Ingolstadt ist seit dem 1. Januar 2011 eine gemeinsame, hochschulübergreifende, wissenschaftliche Einrichtung der staatlichen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Es wurde 1996 in Kempten – damals noch als eine dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unmittelbar nachgeordnete Behörde – eingerichtet und befindet sich seit Oktober 2004 in Ingolstadt.

Die Umwandlung des DiZ von einer Behörde des Freistaats Bayern in eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Hochschulen ist in einer Verordnung auf Grundlage von Art. 16 Abs. 3 des Bayerischen Hochschulgesetzes verankert. In dieser Verordnung und in einer von sämtlichen Präsidentinnen und Präsidenten der staatlichen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften unterzeichneten Kooperationsvereinbarung sind sämtliche Organe das DiZ beschrieben.

Das DiZ verfügt über mehrere Kooperationspartner (Mitgliedshochschulen):

  • alle 17 staatlichen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, vertreten durch ihre Präsidentinnen und Präsidenten
  • und drei assoziierte Partner: die beiden bayerischen kirchlichen Hochschulen sowie die Fachhochschulfakultäten der kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt

Die Mitgliederversammlung setzt sich aus den Präsidentinnen und Präsidenten der Mitgliedshochschulen, aus den Präsidentinnen und Präsidenten der assoziierten Mitglieder sowie einer Vertreterin oder einem Vertreter des Staatsministeriums zusammen.

Sie wählt aus der Mitte der Präsidentinnen und Präsidenten einen Vorsitzenden. Diese Person ist zuständig für die Durchführung der Wahl des Lenkungsrates sowie dessen Vorsitz. Sie bestellt die Geschäftsführung auf Vorschlag des Lenkungsrates. Ihr gegenüber legt die Geschäftsführung einen Tätigkeits- und Rechenschaftsbericht ab. Schließlich steht die Mitgliederversammlung dem Lenkungsrat in Grundsatzfragen beratend zur Seite.

Dem Lenkungsrat gehören drei Präsidentinnen und Präsidenten der Mitgliedshochschulen als stimmberechtigte Mitglieder an. Sie werden von der Mitgliederversammlung gewählt. In der Hoheit des Lenkungsrates liegt insbesondere die Beschlussfassung über das vom DiZ zusammengestellte Semesterprogramm und die Verwendung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel, sowie die Entscheidung über die weitere strategische Entwicklung des DiZ.

Jede Mitgliedshochschule benennt gegenüber dem DiZ eine Didaktikmentorin oder einen Didaktikmentor. Diese bringen die Belange der jeweiligen Hochschule beim DiZ ein. Sie fungieren damit als zentrale Ansprechpartner an der jeweiligen Hochschule, wenn es bspw. um Anregungen bzgl. der didaktischen Weiterbildung geht. Darüber hinaus bieten sie Coaching und Mentoring – insbesondere für Neuberufene – an und organisieren DiZ-Angebote vor Ort.